| Mut Tut Gut 2009 |
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| Geschrieben von AG Medien, Florian Ries | |||||||||
Kampf gegen Hitze und die Drachen unsrer Zeit9 Pfadfinder aus Budenheim beim großen Diözesanlager dabeiOb Energieverschwendung oder soziale Ausgrenzung: Beim Diözesanlager „Mut Tut Gut – gegen die Drachen unsrer Zeit“ packten rund 900 Pfadfinderinnen und Pfadfinder auch eine Menge heißer Eisen an. 9 Jugendliche waren aus Budenheim ins bayrische Schwangau angereist. Die Gemeinschaft mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Bistumsgebiet war eine einmalige Erfahrung. Sie half auch dabei, die Drachen unsrer Zeit, aktuelle Probleme im politische, sozialen und ökologischen Bereich, mit vereinten Kräften anzugehen. „Häufig sind es die Drachen in uns selbst, die wir aufspüren und bändigen müssen“, ist sich die Diözesanvorsitzende der Mainzer DPSG, Sabine Eberle, sicher. Sie hat nicht nur das Programm maßgeblich mitgestaltet, sondern zusammen mit Katja Srocka und Peter Bungert auch die Gesamtleitung für das Lager übernommen. Und da keine Aufzeichnungen über frühere Aktionen dieser Art vorhanden waren, galt es zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Selbst geplante und errichtete Großzelte für bis zu 300 Personen, Hinweistafeln und ein großer Lagerturm waren nur einige der logistischen Höhepunkte. Neben den Programmzeiten gab es auch stets spirituelle Angebote für alle Altersstufen in einem eigens dafür aufgestellten Schwarzzelt. Auf den aktuellen Stand wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch eine eigene Lagerzeitung, die täglich erscheinende „Drachenzeit“, gebracht. Da die Gruppe bereits eine Woche vor dem Diözesanlager angereist war, hatte sie ausgiebig Zeit gehabt, die Umgebung kennen zu lernen. Altersspezifisch wurden dann die Drachen, von denen heute eine Bedrohung ausgeht, unter die Lupe genommen, bevor sich jeder und jede einzelne schließlich mit einem der Drachen näher beschäftigte. Fast immer gelang es dabei auch, am Ende zum Handeln zu kommen. Schließlich sollten die Drachen ja auch besiegt oder zumindest gezähmt werden. Freie Angebote sowie zwei Gottesdienste waren ebenfalls fester Bestandteil des Programms. Egal, welcher konkrete Drache angegangen wurde: Bei der großen Heldenfeier am Ende konnten alle stolz auf das Geleistete zurück blicken. Und nur eines war für die mutigen Helden aus Budenheim mindestens genau so schwer zu bekämpfen wie die modernen Drachen: die Hitze.
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