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Sommerlager der Wös und Jufis 2009 Drucken E-Mail
Geschrieben von Susanne Gilles   

Ein gallisches Dorf im Westerwald
Asterix und Obelix erobern die Pfadfinderherzen

Das diesjährige Sommerlager der Wöflings- und Jungspfadfinderstufe, den jüngsten Pfadfindern, fand einmal mehr im Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in Westernohe statt. Zuerst stand natürlich die Errichtung einer angemessenen Festung auf dem Plan; schließlich musste man sich ja gegen die vorrückenden Römer verteidigen können.

 

Dazu wurden erst einmal die Zelte aufgebaut, die teilweise mit Asterix- und Obelix-Motiven bemalt wurden. Es folgte die Aufstellung eines Turms mit Plattform und einer prima Essgelegenheit.
Nachdem dann auch das Lagerbanner bemalt und gehisst war, konnte das Spektakel losgehen.
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 IMG_4193 Und am Abend des zweiten Tages kamen sie dann endlich: Asterix und Obelix (samt Hinkelstein und Idefix). Mit dabei waren außerdem der tüchtige Schmied Automatix, die schöne Falballa, Troubadine, die die Gesellschaft mit wunderschönen Liedern zu betören wusste und Miraculix, der allerdings an diesem Abend noch keinen Zaubertrank anbieten konnte, durch den die Gallier unbesiegbar werden.
Asterix und Obelix berichteten erst einmal ausführlich von ihren vielen Abenteuern und da Obelix ganz gewaltig der Magen knurrte, entschieden sie, die Kinder am nächsten Morgen zur Wildschweinjagd mitzunehmen. Die Wildschweine mussten dann jedoch warten, denn die kleinen Gallier mussten herausfinden, dass Miraculix entführt wurde: auf dem Feld, auf dem Miraculix für gewöhnlich die Misteln für den Zaubertrank schneidet, wurden Hinweise auf einen Überfall der Römer gefunden. Zum Glück hatten die Römer das Rezept für den Zaubertrank zurückgelassen…
Wieder im Lager angekommen, stand die dann Herstellung einer entsprechenden Kampfausrüstung auf dem Programm. Man musste sich ja so ganz ohne Zaubertrank gegen die Römer verteidigen können. Neben Schwertern und Schilden bastelten sich die Gallier auch eine entsprechende Schutzrüstung aus Leder.
So gut ausgerüstet konnte der nächste Tag etwas ruhiger angegangen werden. Am Ende einer Schnitzeljagd mit Fragen rund um Asterix und Obelix konnte an der Krombachtalsperre die Anstrengung des Tages weggeplanscht werden.
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 IMG_4324 Doch schon bald wurde es wieder ernst: die Römer rückten näher und Miraculix’ Zaubertrank wurde dringend benötigt. Zum Glück gab es da ja noch das aufgefundene Rezept und so konnten die kleinen Gallier bei einem Stationenlauf verschiedene Zutaten für den Zaubertrank erringen. Verlangt wurden Fähigkeiten im Singen wie ein Barde, im Hinkelsteinwurf, im Überlisten eines Römers und im Pfeil- und Bogenschießen auf ein Wildschwein. Kaum waren die Zutaten eingebracht, wurde der Zaubertrank gemixt, aber er wirkte nicht. Es wurde klar, dass die Anwesenheit Miraculix’ unabdingbar war.
Doch das Problem schien sich beinahe wie von selbst zu lösen… Am nächsten Morgen kam ein Römer ins Gallierlager gestürzt. Er hatte einen unheimlichen Bartwuchs, den er durch einen Zaubertrank des entführten Miraculix bekommen hatte. Er bat die Gallier, ihren Magier zurückzunehmen. Obelix nahm sich diesem Römer erst einmal auf seine besondere Art und Weise an, während das gesamte gallische Dorf den Haarbüscheln des Römers folgte und somit zum Versteck des Miraculix geführt wurde. Der wurde natürlich sofort befreit und konnte, zurück im Lager, auch schon bald den echten Zaubertrank mischen, durch den die Gallier so stark wurden, dass auch der kleinste unter ihnen Obelix’ Hinkelstein anheben konnte.  IMG_4384
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Neben dieser spannenden Geschichte, gab es natürlich auch traditionellere Programmpunkte, wie die Lagertaufe mit anschließender Wasserschlacht, den allmorgendlichen Frühsport, den allabendlichen Singerunden rund ums Lagerfeuer und natürlich dem Lagergericht. Letzteres wurde leider von einem aufkommenden Sturm unterbrochen und zu aller Entsetzen fiel damit auch die Lagerhochzeit ins Wasser. Außerdem blieb die Verurteilung der Wespen aus, die während der Woche in Massen über die Lagerteilnehmer hergefallen sind…

Am letzten Tag wurde, wie immer, fleißig abgebaut, leider im Regen, und nach einigen Stunden war das gallische Dorf wieder von der Landkarte verschwunden. 

 

 
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