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Sommerlager der Wös und Jufis 2008 Drucken E-Mail
Geschrieben von Susanne Gilles   

Pfadfinder gehen auf Weltreise

Auf große Fahrt ging es für die Wölflings- und Jungpfadfinderstufe in der ersten Ferienwoche. Ausgangspunkt dafür war Westernohe im Westerwald und zugleich im Herzen Europas gelegen.

Zu Beginn musste natürlich erst einmal ein ordentliches Lager errichtet werden. Und nachdem die auch die Gegend ausreichend erkundet war, konnte dann endlich die Weltreise beginnen, sowohl thematisch als auch kulinarisch. Der erste Tag führte die etwa 35 Teilnehmer nach Asien. Dort wurde der Vormittag mit asiatischen Basteleien, wie Origamifalten, Schriftzeichen oder Drehtrommeln verbracht. Außerdem konnten Einblicke in die asiatische Kampfkunst gewonnen werden. Der Nachmittag wurde für Kinder und Leiter ordentlich nass, denn das Super-Wetter schrie geradezu nach einer Wasserschlacht, die dann von einem Fußballturnier gefolgt wurde. Am zweiten Tag ging es ab nach Amerika. Hier stand ein Geländespiel zum Thema ‚Indianer’ auf dem Programm, wobei viele Fragen beantwortet, aber auch echt-indianische Fähigkeiten eingeübt wurden, vom Bogenschießen bis zum Friedenspfeiferauchen. Der darauf folgende Tag brachte die Pfadfindergruppe nach Afrika. Hier gab es ein kniffliges Quiz zu lösen. Außerdem konnte afrikanischer Schmuck aller Art gebastelt werden. Am Abend winkte den Flegeln des Lagers noch das Lagergericht, wo etwaige Vergehen des 16 Lagers gesühnt werden mussten. Und auch die Pärchen des Lager durften sich bei der Lagerhochzeit offiziell das Jawort geben. Der letzte bereiste Kontinent war Australien. Obwohl mit Sturm und Regen recht unaustralisches Wetter war, bemalten sich die Kinder wie echte Aborigines und führten flotte Tänze vor, die dann von einer Jury bewertet wurden. Der Nachmittag fiel dann komplett ins Wasser und wurde mit Singe- und Bastelrunden wider das schlechte Wetter überbrückt, bevor es dann gemeinsam zum Halbfinalspiel Deutschland gegen Türkei ging, welches auf dem Zeltplatz auf einer Großbildleinwand übertragen wurde. Und so erhielt dann auch die Zivilisation Einzug ins ruhige Lagerleben. Trotzdem musste nach dem Spiel noch eine kleine Nachtwanderung absolviert werden. Hier schlugen die Kinder den berühmt-berüchtigten Unhold ‚Krautsalat’ in die Flucht, der in Westernohe wohl zum letzten Mal sein Unwesen getrieben hat. Als auch noch dies geschafft war, war es dann auch nicht mehr allzu traurig, dass am nächsten Tag die Zelte abgebrochen und die Heimreise angetreten wurden.
 
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