| Sommerlager 2008 in Italien |
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| Geschrieben von Florian Ries | |||||||
Bella Italia!In den zwei letzten Ferienwochen - vom 19.07.-02.08.08 fuhren wir - 4 Chillerkiller mit einem Leiter - ins schöne Italien ins Sommerlager.
Unser Zeltplatz war in Monasterollo del Castello bei Bergamo im Voralpenland, der Pfadfinderplatz der Pfadfinder aus Bergamo. Der Platz liegt direkt am Wasser und über einen Bootsanlegesteg durften wir auch schwimmen gehen (was wohl normalerweise an dem See nicht unbedingt oder nicht überall erlaubt ist, wie wir später erfuhren).
Das taten wir dann auch fast jeden Tag stundenlang - bei einer Temperatur von 32-35 Grad und meist Windstille eine hervorragende Möglichkeit, sich abzukühlen. An den beiden Wochenenden wurde der Platz von Einheimischen auch sehr gerne zum Picknicken benutzt. Dashalb suchten wir uns den zweiten Sonntag auch aus, um den Tag um den See zu laufen. Regen zur Abkühlung gab es in der ersten Woche nur einmal am Sonntag abend - dafür aber reichlich mit einem heftigen Gewitterregen. Das Wasser stand ein paar Zentimeter hoch auf der Wiese und lief leider auch munter durch unser Zelt.
Am Montag stellten wir die Zelte dann auf ein steileres Stück Wiese um und legten unsere Sachen, nachdem sie getrocknet waren, auf Hölzer. Auch fast jeden Tag ging es in den nahe gelegenen Ort Monasterollo, um das hervorragende italienische Eis dort zu genießen - wir vermissten es schon bei der Rückfahrt.
Auf dem Platz haben wir uns Schwedenstühle gebastelt, um bequemer sitzen zu können und Lederwämse gefertigt. Wir haben auch einige Erkundungstouren in die Umgebung unternommen und sind auf unseren Hausberg "Monte Torezzo" (1368m) und einer natürlichen Grotte etwas über der Hälfte gewandert. Wir sind auch mehrfach in den nächstgrößeren Ort Casazza gelaufen, um dort einzukaufen und haben die schöne Stadt Bergamo besichtigt.
Am zweiten Sonntag hatten wir uns eine Wanderung um den See vorgenommen, da unser Platz sicher wieder gut bevölkert sein wurde. Als wir fast wieder zurück waren, fing es an zu regnen - zum ersten Mal seit dem Sonntag vorher. Diesmal hatten wir zwar nicht das Schauspiel der über den See herannahenden Regenfront, aber der Regen hatte eine ähnliche Intensität, so daß wir schon nach den ersten Sekunden völlig durchnässt waren und hatten noch über eine halbe Stunde zu laufen. In der zweiten Woche gab es nachts häufiger mal Gewitter, aber tagsüber hatten wir imer Sonne und brütende Hitze. Die Abende verbrachten wir nach dem Abendessen fast immer mit Kartenspielen - passenderweise mit "UNO". An unserem letzten Abend in Italien sind wir noch einmal schön Pizza essen gewesen, was wir durchaus auch häufiger hätten machen sollen - die Steinofenpizza war nämlich vom Feinsten! Alles in allem ein sehr gelungenes Sommerlager - klein aber fein.
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